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Criollo-Forum » Das Pferd » Reiten » Working Equitation » WE Weltmeisterschaft 2018 München 10-13 Mai 2018 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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WE Weltmeisterschaft 2018 München 10-13 Mai 2018        #1

Liebe Foris,
noch 2 mal schlafen dann geht die WE WM in München los.
Ich werde alle 4 Tage dort sein und mir die Wettbewerbe ansehen.
Es wäre toll, wenn man sich dort verabreden oder treffen könnte.
Ich werde wie gesagt zu allen Wettbewerben am WE Platz sein (vermutlich auch mit Hund), eventuell als Erkennungszeichen meine Manta umwerfen (falls die Temperaturen nicht gerade 30C sind...)
Schreibt mir eine PN, dann können wir Telefonnummern austauschen oder sprecht mich einfach vor Ort an.
Ich freue mich auf einen persönlichen Ratsch!
Viele Grüße
Heike

der Zeitplan sagt :
Donnerstag, Dressur Trial 8.00 Uhr zwinker

Freitag: Stil Trail 8.00 Uhr optimistisch

Samstag 12.00 Speed Trail freuen

Sonntag 13.00 Uhr Rinder optimistisch

https://www.pferdinternational.de/sport/

PS: ich hoffe ja immer noch, dass die sich mit den 8.00 Startterminen geirrt haben......



Herzliche Grüße
Heike

Die Pferde…. erziehen uns mehr als irgendetwas anderes zum Echten. Im Sattel gibt es keine Vortäuschungen; da gibt es nur die letzte Wahrhaftigkeit. Die Pferde dulden keine Lügen und keine Lügner, keinen billigen Schein und kein So-tun-Als-ob.“ − CLEMENS LAAR, MEINES VATERS PFERDE −

08.05.2018 23:24:07 Email an heike senden
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Reitbeteiligung




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       #2

Vielleicht siehs't uns. War das letzte Mal vor über 10 Jahren dort und muß zugeben, dass mich dein Post dazu veranlasst hat, mir das mal wieder zu überlegen, dorthin zu tingeln. Da könnte ich meiner besseren Hälfte auch gleich mal die ganze Vielfalt des Pferdesports auf einmal (incl. den Voltigierern) zeigen. lachen

Terminlich würden nur der Donnerstag und der Sonntag gehen. Würde mich dann noch über WA bei dir rühren, wenn und wann wir kommen peace



Lieben Gruß, Natalie


Nichts ist so beständig wie die Änderung

09.05.2018 09:10:25 Email an Tukktukk senden
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       #3

Hallo Heike,

wir sind am Donnerstag da, fahren aber erst um 9 Uhr los (es sind leider nicht alle Frühaufsteher lachen).
Machen wir doch um ...Uhr einen Treffpunkt aus und dann können alle kommen, die anwesend sind und Lust haben.

LG

Regine


09.05.2018 11:43:48
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Themenstarter
       #4

Also sofern ich das 6.00 in der früh aufstehen am Donnerstag überlebe, können wir uns jeweils zur vollen Stunde um 11.00/12.00/13.00 Uhr am Working equitation Zelt am Turnierplatz treffen?



Herzliche Grüße
Heike

Die Pferde…. erziehen uns mehr als irgendetwas anderes zum Echten. Im Sattel gibt es keine Vortäuschungen; da gibt es nur die letzte Wahrhaftigkeit. Die Pferde dulden keine Lügen und keine Lügner, keinen billigen Schein und kein So-tun-Als-ob.“ − CLEMENS LAAR, MEINES VATERS PFERDE −

09.05.2018 20:29:30 Email an heike senden
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Tropadillo




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       #5

Passt optimistisch


09.05.2018 20:52:53
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       #6

Kurzes Blitzlicht:

Ich bin heute tatsächlich tapfer um 8.00 am Working Equitation Platz gewesen und habe mir mit kurzen Unterbrechungen bis 17.00 alle 45 WE Reiter in der Dressur angeschaut.
Mein Ziel war "Augenschulung" für "Morphologie" und Bewegungsabläufe der einzelnen Pferde und Reiter.
Ich hatte noch nie in meinem Leben freiwillig eine Dressurprüfung angeschaut, da mich die hohen Dressurprüfungen (Preis von Aachen etc) immer sehr "over the top" anmuteten.

Umso überraschter war ich, dass ich richtiggehend Freude, Gefallen und Riesen Respekt an den Dressurpattern fand.
Erleichternd für meine "Augenschulmission" war, dass alle Reiter exakt das gleiche Pattern ritten und man so prima vergleichen konnte.
Ich bin heute sicher nicht zum Dressurexperte mutiert, aber ich konnte ein Gefühl dafür entwickeln, was eine "flüssige, leichte, mühelos gerittene Prüfung" war und ob sie >60% oder eher im 50% score Bereich lag.
Und als der Portugiesengott Silva mit Zinque seine Prüfung beendet hatte war auch ich mir absolut klar, dass dies die beste Note ergeben muß.

Im socialising Teil des ersten Tages war es sehr schön, Regine und ihren Mann wieder zu treffen, mit denen ich eine kurzweilige fröhliche Zeit verbrachte. Ein paar meiner Stalltanten haben vorbei geschaut und ich habe meine erste "Reitfreundin" von vor 15 Jahren zufällig getroffen. Und besonderer Luxus war, dass ich im Zelt des WE Verbandes inmitten der "Szene" sitzen, und das ein oder andere interessante Detail erfragen und lernen konnte. Besonders schön war es natürlich, den Expertenbeurteilungen zu lauschen, u.a. wenn die deutsche Nationalmannschaft "Luxembourg" anfeuerte etc... groehl

Ein weiterer Luxus war, dass ich einen ganzen Tag komplett auf der WE WM rumtrödeln konnte, ohne mir Stress mit dem Besuch alternativer "Vorführungen" oder Einkaufslisten zu machen.

Trotzdem bin ich gegen 19.30 Uhr ziemlich geplättet zu Hause eingelaufen.
Es entzieht sich meiner Vorstellung, wie Ellen und Michael das diese Woche durchhalten: Beide sind ab 7.00 vor Ort und trudeln erst nach 22.00 zu Hause ein. Ein Turnier dieser Größenordnung durch freiwillige eines Verbandes zu stemmen ist eine richtig große Leistung und ein Kraftakt sondersgleichen. Meinen Respekt davor - und wir haben noch 3 Tage vor uns.

Ich bin sehr gespannt, wie die Pferde/Reiter, die ich heute in der Dressur gesehen habe, morgen im Stil Trail gehen werden.
Mein Plan ist, mit der Ergebnisliste von heute auf den Knien, den trail zu beobachten und "Punkteschätzungen" abzugeben.

Viele Grüße und vielleicht sieht man sich am Freitag.

Ich sitze entweder am Rasen-Hang hinter der Punktetafel oder im Umkreis des WE Zeltes - Erkennungszeichen Criollojacke, Manta oder der Hund zwinker

Viele Grüße
Heike

PS: es soll einen live stream geben......
ich habe eben im internet einen kostenlosen link gefunden, wo man sich die Dressurprüfungen von heute anschauen kann.

http://www.clipmyhorse.tv/de_DE/events/2057

Obligatorisch sind natürlich die 4 deutschen Reiter die Portugiesen, allen voran Silva.

PPS: Es lohnt sich wirklich an diesen events mit dem Criolloshirt/Jacke aufzulaufen und als wandelnde Plakatsäule für die Rasse zu werben. Wir haben ja auch ein paar gute "Vermittler" in der WE, die bei den Signalwörtern "Criollo" und "Kaufen" die Leute gleich an entsprechende Kontakte weiter schicken, gell Ellen bussi
Morgen drucke ich mir ein paar der Kern-statements aus dem Morphologie post zu Criollos aus und werde es bei Bedarf aus der Tasche zücken und vorlesen lachen
Man wird angesprochen und ich habe schon eine halbe Stunde mit einem ernsthaften (weil Argentinien live Erfahrung) Criollo Kaufinteressenten gesprochen. Bin gespannt, ob ich ihn an unsere Züchter vermitteln kann.

PPPS: Ich muß mir dringend für derartige Anlässe noch eine orangene/pink/rote Signal Criollo Oberbekleidung zulegen....



Herzliche Grüße
Heike

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10.05.2018 23:53:01 Email an heike senden
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       #7

Zitat:
PPPS: Ich muß mir dringend für derartige Anlässe noch eine orangene/pink/rote Signal Criollo Oberbekleidung zulegen....


Haha, bei orange könnten Dich dann noch die Holländer adoptieren..... groehl

Ich bin total k.o.. Morgen kommt GsD der Speedtrail und Sonntag dann noch die Rinder. Nach dem Urlaub brauche ich 100% Urlaub vom Urlaub.

LG Ellen



Scheiß auf den Prinzen....schnapp Dir das Pferd!
H.H. Isenbart: "Es gibt leider immer mehr Menschen, die immer weniger Ahnung von Pferden haben."

11.05.2018 21:43:12
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       #8

Liebe Foris,
im Gegensatz zu Ellen und Michael, die heute wieder an 7.00 vor Ort waren, hat heute unser Hund verschlafen. kicher, so dass ich leider erst gegen 10.30 am Ort des Geschehens war.
Da heute im Stil Trail aufsteigend nach der Platzierung des Dressurergebnisses geritten wurde, war das kein so großer Schaden, da die guten Trail Ritte tendenziell von den Reitern mit hoher Dressur Platzierung hingelegt werden.

Im Stil Trail war es für mein Auge etwas leichter, offensichtlich "gute" Prüfungen zu erkennen, wobei hier die Feinheiten wirklich im "ausfallen" oder "korrekten Umspringen" der Galopp Wechsel liegen, die ich mir dann soufflieren lassen mußte.
Am Nachmittag stand mir eine Pferdephysio Stalltante zur Seite, die mir wunderbar die Gänge der Pferde kommentieren konnte " siehst Du, der geht nicht ganz sauber" Echt jetzt ????
Wenn ich der Isabel das springen über ein 50cm hohes Hindernis beibringen kann, dann wäre so ein trail in langsamer Geschwindigkeit zwischenzeitlich im Rahmen des Möglichen, auf das man hin arbeiten könnte.....Große Versuchung....

Zum Mittagessen hatten wir uns am Dressur Abreitplatz niedergelassen und konnten dort aus den Augenwinkeln die "anderen" Pferde beobachten. Die Pferdewelt ist einfach wunderbar vielfältig.

Die Portugiesen haben im Stil Trail fantastische Ritte hingelegt, konnten sich sogar Späße erlauben - wirbelten die Garocha vor Eintreten in den Pferch spielerisch über ihrem Kopf im Kreis, prosteten sich mit dem Bierkrug zu, und ritten 1er Galoppwechsel wo gar keine gefragt waren.
Tja, da steht man mit tränenden Augen am Zaun.
Zwischenzeitlich kann ich einzelne nicht deutsche Reiter und Pferde wieder erkennen und mit Namen ansprechen optimistisch
Die Deutsche Mannschaft kann heute auch sehr zufrieden sein, insbesondere Kiro (PRE, 2006/für den ich heimlich schwärme) mit Mirjam Wittmann (für die ich ebenfalls schwärme) hatte den
3 Platz gemacht und die Portugiesen Riege mit Platz 1 /2/4/7 toll durchbrochen. Der Rest der Deutschen Mannschaft erreichte Platz
5 Platz Orlando (Westphale/Trakener mix/2006 mit Thomas Türmer,
9 Aramis (Oldenburger/2001 mit Gernot Weber und
10 Macchiato (Pinto/1999 mit Mitja Hinzpeter
Ich bin völlig fasziniert, dass man mit nicht Lusitanos so weit vorne in dieser Klasse mitspielen kann.


http://reitturniere-live.de/2018/muenchen/c82_result.html

Wenn ich die Ergebnisse korrekt interpretiere, sind die Einzelreiter der Deutsche Mannschaft momentan alle bei den Top 10 dabei mit Platz 5 (Kiro),6 (Orlando),9 (Aramis),10 (Macchiato). Dazwischen sind alle 4 Portugiesen, eine Österreicherin und ein Franzose., alle mit Lusitanos.

Samstag kommt nun das high light - der speed trail. Ich freue mich schon dusselig und werde morgen Abend vermutlich weder Stimme noch Fingernägel besitzen.

Viele Grüße

Heike



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12.05.2018 00:23:23 Email an heike senden
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       #9

Danke für die Berichte optimistisch Fast als ob man dabei ist cool

Der „stockwirbler“ war Herve Maurel mit dem Camarguehengst Vaire optimistisch.

Und der kann das richtig gut mit dem „Stock“ der eigentlich ein Südfranzösischer Trident sein sollte lachen

https://www.youtube.com/watch?v=0AG39aJW-uY&feature=share

Ich freu mich jedenfalls wie Bolle das ein Camargue mitmischt optimistisch



Das Licht am Ende des Tunnels....könnte auch ein Idiot mit einer Kerze sein.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Piaf am 12.05.2018 07:37:02.

12.05.2018 07:36:39 Email an Piaf senden
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Themenstarter
       #10

Zitat:
Original von Piaf

Ich freu mich jedenfalls wie Bolle das ein Camargue mitmischt optimistisch


Ja, der Camargue ist auch in der Liste der Pferde, die wir sofort in unseren Hänger führen würden wenn eine gute Fee vorbeikäme und wir einen Pferdewunsch frei hätten. Meine Pferdephysio war komplett verzückt von ihm.
Das Video ist genial.....
Ich muß mich korrigieren, das war kein portugiesischer Sockwirbler sondern ein französischer....

Viele Grüße
Heike



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12.05.2018 08:03:49 Email an heike senden
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Themenstarter
       #11

So, heute war er also, mein WE WM Highlight Tag.
Samstag: strahlend blauer Himmel, die Sonne brannte runter, der Platz und die Tribünen voll, die Stimmung gut, wieder Beschwerden der Nachbaranlage (FN Dressur) ob man die Musik etwas leiser machen könne :föhn, ein genialer Sprecher.

Gleich der erste WE Starter kam nicht über das erste Hindernis, eine Brücke und drehte wieder um.
Auch 2-3 weitere Profi Reiter hatten sich in dem sehr anspruchsvollen Parcours verritten, ein Portugiese die Seitwärtsstangen nicht korrekt zu Ende geführt - disqualifiziert. Ein Kolumbianer am Tor irgendwie die Zügel über dem Kopf gekreuzt und drunter durchgeschlüpft - disqualifiziert. Ein Spanier die Slalomstangen von der falschen Seite angeritten - disqualifiziert. Ein Deutscher den gleichen Fehler gemacht, es aber nochmal gemerkt,, zurück geritten und nochmal korrekt angeritten_ Zeitverlust.
DIe beste Österreicherin, die Gewinnerin der Dressur schmiss 3 (drei!) mal eine Stange beim Hütchen wechseln Rückwärts Slalom richten um. Dann muß man absteigen, sie hinstellen und nochmal. Unendlicher Zeitverlust.
Ich kann Euch sagen, meine Nerven lagen blank. Der beste Portugiese kam am Morgen nicht durch den Vet Chek weil sein Pferd nicht sauber lief. Ein Holländer wurde disqualifiziert weil Blut am Pferd war.

Das kolumbianische Team, das die Pferde von Portugal gestellt bekam, erreichte mit mit Diniz/Garcia den 3. Platz, obwohl Pferd und Reiter nur eine gute Woche Zeit hatten, sich zusammen zu frickeln. Ein Wunder.

Orlando und Aramis liefen wundervoll und wurden mit Platz 2 und 5 belohnt.
Ich finde es fantastisch, wie wendig und schnell der Oldenburger und ein Westphale/Trakener Mix im Vergleich zu den kurzen kompakten vermeintlich wendigeren/schnelleren Pferden hier ihre Arbeit machen. PHÄNOMENAL. Große Kunst in meinen bescheidenen Augen.
Platz 1 ging an Zinque, den schwarzen Lusitano mit der Herzblesse und dem Stierkampfportugiesen Silva der einen SENSATIONELLEN VOLL RISIKO SPEED Ritt hinlegte trotzdem sein Teamkollege draußen war und er wußte, es darf nichts passieren. Und er hatte keinen Fehler gemacht. SO SIEHT SPEED TRAIL AUS. THE UNBEATABLE wurde er genannt.
Am Ende der Prüfung war die Vollgas Strecke. Silva bretterte durch die Zeitmessung, bremste sanft, drehte um und warf dem Pferd den Zügel hin und Zinque fiel in eine Tiefenentspannung Standhaltung. An. Aus in 1 Sekunde. Im Gegensatz zu vielen anderen Lusitanos, die "hochgefahren" waren, teilweise bei Brücke, Sprung oder Pferch verweigerten, daneben ritten, was alles Zeit kostete.
Leider verlor Kiro am Tor auch sehr viel Zeit, so dass es für ihn keine Platzierung mehr reichte. Sehr sehr schade.

Der Parcours war scheinbar nicht so schnell zu reiten wie in der Europameisterschaft. Die Brücke, danach ein Sprung, sofort auf der Geraden danach die 2 Seitwärtsstangen genau vor dem Publikum. Da gab es keine langen Strecken um "speed" aufzunehmen. Wenn die kurzen Wendungen um die unzähligen Fässer und Stangen eng geritten wurden, war das besser als schnell im großen Radius durch zu ballern.

DIe meisten Reiter ritten auf "Sicherheit" , um keine zur Disqualifikation führenden Fehler zu machen.

Im Anschluß an den Speed Trail gab es eine wunderschöne Präsentation aller Nationen, mit 45 TN auf dem Platz.



Zeit, nochmal zu jubeln und für manche Reiter einen show down zu machen. Das war ein toller Abschluss.



die Kolumbianer


Morgen kommt dann die Rinderarbeit, die nicht in die Mannschaftswertung eingeht. Demnach müßte heute eigentliche chon die Mannschaftswertung für den Weltmeister feststehen und ich hoffe, dass dies Deutschland wird, da bei den Portugiesen 1 Reiter ausfiel und einer disqualifiziert wurde.
Schade, aber es ist eben Teil des Sports, dass man den Parcours korrekt und konzentriert reiten muß, auch in so einer Geschwindigkeits-stress Situation wie dem speed trail.

Zum socialising Teil: Heute hatten wir am Grashügel fast ein kleines Forumstreffen: seht selbst:


Robert und Sylvia waren da, Elvira (war gerade unterwegs) und Yvi, Ellen natürlich auch. Alle haben tapfer am Grashang den gesamten Wettbewerb mit geschaut und wir haben zusammen gezittert, gejubelt, geklatscht und uns gefreut. Gemeinsam macht so etwas einfach noch mehr Spaß.

Viele Grüße


Heike

PS: Zur Nervenberuhigung bin ich zum Abschluss noch mit Yvi auf den Springplatz gegangen und habe ein sensationelles Schnäppchen von Fesselkopfgamaschen von E. P. im 4er set machen können. Dann ging es zum Poloplatz


und ich habe einen Poloball gewonnen. Leider haben sie kein Pferd verlost.....






in der grünen Gruppe spielte ein 13 jähriger Junge (Italiener) sein erstes Turnier.



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12.05.2018 23:41:52 Email an heike senden
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       #12

Guten Morgen, Heike, vielen Dank, dass Du nach diesem aufregenden und wohl auch anstrengenden Tag noch so einen ausführlichen, spannenden Bericht für uns schreibst!

LG Ute


13.05.2018 07:29:15 Email an Ute senden
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       #13

Hallo Heike,

da wäre ich auch zu gerne dabei gewesen, wir haben den ganzen Tag Zaun gebaut - auch schön wacko.
Zinque ist mir mit seiner tollen Herzblesse sofort aufgefallen, ein wunderbares Pferd. bussi
Viel Spaß heute und danke für deine Berichte. cool

LG

Regine


13.05.2018 09:32:35
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       #14

Liebe Foris,
heute letzter Tag der WM mit RINDERARBEIT.
Ich habe das noch nie live gesehen.
Diese kleine Rinder können gemeine Biester sein. Andere scheinen schon genau zu wissen, wenn sie in das Zielplanquadrat gehen, haben sie ihre Ruhe. pfeifen
Diese Disziplin ist eine Art Glücksspiel mit vielen Unbekannten. Alles ist möglich.
Was ich für Erkenntnisse gezogen habe:
Es ist unbedingt eine MANNSCHAFTSDISZIPLIN.
Je besser das Team (1 Treiber, 3 Helfer) abgestimmt ist, untereinander kommuniziert, seine Rolle kennt, umso bedächtiger und planvoller vorgegangen wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, das Rind aus der Herde zu isolieren und in das Zielplanquadrat zu treiben.

Herrlich zu sehen, mit welchem Eifer manche Pferde dabei waren, denen blitzte das "ich weiß" - laß mich das Rind holen richtiggehend aus den Augen. Das hat man noch von 30m Entfernung sehen können.

Andere Pferde schienen komplett talentfrei. Glaubten, die müssten einfach Galoppzirkel oder komische Richtungswechsel laufen, verließen sich komplett auf die Richtungsangabe ihrer Reiter.
Anderen sah man förmlich an, wie sie "mitdachten".
Herrlich.
Es war spannend ohne Ende, da Paarungen mit hohen Platzierungen in Dressur/Trail in dieser Übung komplett unter gingen.
Sehr viele erreichten in der vorgegebenen Zeit von 3 Minuten nicht ihr Ziel. Nach 3 Minuten wird zum Schutz der Rinder abgeläutet.

Faszinierend, diejenigen, die komplett ruhig und bedächtig im Schritt das Rind aus der Herde holten im Vergleich zu denen, die im Galopp viel Staub aufwirbelten , zwar eine "tolle" Show ablieferten, aber relativ Ergebnislos blieben.

Es war göttliches Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein. Heiß.
Am Ende wurde die Prüfung zugunsten der Rinder abgebrochen, als die Mannschaftswertungen klar waren und durch Einzelreiter Ergebnisse nicht mehr verändert werden konnten.
Das nahm zwar den verbleibenden Einzelreitern die (sehr theoretische) Chance auf einen Weltmeistersieg in der Einzelwertung der Rinderarbeit, half aber, die 2 Rinderherden, die den Tag über gearbeitet wurden, zu schonen und aus der Hitze zu entlassen.

Am Ende erlebten wir eine wunderschöne Siegerehrung:

Deutschland wurde 1 Weltmeister in der Mannschaftswertung der Rinderarbeit.
(Frankreich 2, Portugal 3)

Deutschland wurde 1 Weltmeister in der gesamten Mannschaftswertung. (Dressur, Stil Trail Speed Trail)
(Portugal 2, Frankreich 3)

Und Thomas Trümmer wurde heute noch zweiter in der Einzelwertung der Rinderarbeit.

(Ihr könnt Euch vorstellen, dass dies in der bislang von den Portugiesen dominierten Disziplin ein fantastisches Ergebnis war.
In der Einzel Weltmeisterplatzierung Rinderarbeit gewann Italien mit Nato, (30,4sec),
ORLANDO mit Thomas Trümmer (33,78sec) wurde ZWEITER WELTMEISTER
Kiro mit Mirjam erreichte Platz 4,
Macchiato mit Mitja Platz 7

Einzelweltmeister über die 3 Disziplinen (Dressur, Trail, Speed Trail) wurde the "Unbeatable" ZInque mit Silva, Portugal (der schwarze Lusitano mit der Herzblesse). Der machte seinen Job mit einer Eleganz, einer Geschwindigkeit und einem Eifer, dass einem fast der Atem stehen blieb. Wunderschön anzusehen.
und 2 Weltmeiste wurde Orlando mit Thomas Trümmer.
4 für Kiro und Mirjam
5 für Aramis und Gernot
9 für Macchiato und Mitja.

Das sind für die Deutsche Mannschaft fantastische Ergebnisse.

Beim Beobachten der 4 Disziplinen über 4 Tage wurde absolut deutlich vor Augen geführt, wie vielseitig und clever ein Pferd sein muß, das hier mit seinem Reiter bei den Top 10 platzierten zu finden ist.

Ich bin jetzt erst mal komplett erledigt.
Das deutsche Team und alle freiwilligen Helfer, die diese Weltmeisterschaft über 4-5 Tage gestemmt haben, haben eine sensationelle Leistung erbracht.
Es hat mir sehr viel Vergnügen, Spaß und Freude bereitet, das über die 4 Tage zu verfolgen. Und nebenbei habe ich wundervolle Pferd-Reiterpaarungen gesehen und einen wintzigen Einblick in eine tolle Sportart bekommen.

Das Trainingsbuch ist angeschafft......

Liebe Grüße
Heike



Herzliche Grüße
Heike

Die Pferde…. erziehen uns mehr als irgendetwas anderes zum Echten. Im Sattel gibt es keine Vortäuschungen; da gibt es nur die letzte Wahrhaftigkeit. Die Pferde dulden keine Lügen und keine Lügner, keinen billigen Schein und kein So-tun-Als-ob.“ − CLEMENS LAAR, MEINES VATERS PFERDE −

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       #15

Hallo,
ähem wir sind auch Weltmeister im Team = Mannschaftswertung (Dressur, Stil-Trail, Speedtrail) lachen lachen lachen

In der Einzelwertung hat Gilbertho Silva für Portugal verdient Gold geholt.

D.h. wir sind Doppel-Weltmeister und haben die Portugiesen enthront.....





LG Ellen
...völlig fertig mit den Nerven, dass war seit Freitag ein echter Krimi



Scheiß auf den Prinzen....schnapp Dir das Pferd!
H.H. Isenbart: "Es gibt leider immer mehr Menschen, die immer weniger Ahnung von Pferden haben."

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       #16

Jetzt verstehe ich ---Ich dachte auch dass wir Team WM sind, aber ich Trottel habe in einer 2016er Liste nachgeschaut die mir google unvorsichtigerweise hingelegt hatte...und saß drüber und habe gerätselt wie ich das alles falsch verstehen konnte....Panne!
Asche über mein Haupt.....Restalkohol im Blut - zu wenig Kuchen gegessen um das Prickelwasser zu neutralisieren pfeifen
Habe es in meinem thread nachträglich korrigiert damit nicht zu viel Verwirrung entsteht....



Herzliche Grüße
Heike

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       #17

noch mal vielen lieben dank für die ausführlichen berichte :-)

auf einen von ellen von "hinter den kulissen freu ich mich auch noch *zaunpfahlwink* lachen

lustig finde ich immer wieder das die portugiesen das mit den rindern einfach nicht trainieren, durch die rittigkeit und dem mut der pferde reissen sie natürlich viel raus, aber am ende ist das nicht so ihr ding.

wobei meine meinung dazu ist auch das in portugal ja die original turnierdisziplin die damals in die entstehung der WE eingeflossen ist ohne rinderarbeit war.. denn dort ist die echte arbeit auf den feldern mit den rindern ja den niedrigen arbeitern überlassen mit ehr (billigen) cruzado pferden... die wichtigen reiter, reiten wenn dann im stierkampf und das ist halt ne andere nummer als aussortieren... auch wenn rittigkeit, das lesen des stieres usw. natürlich eine riesen rolle da spielen.. aber die echte arbeit im feld machen dort andere...

in spanien war es ähnlich, dort war die doma vaquera mit ihren rittigkeitsprüfungen die disziplin die eingeflossen ist in die WE

frankreich und italien haben da ehr noch eine rindertradition und in frankreich gab es schon diese vierteilige arbeitsreitweise prüfung die auch in die orginal WE eingeflossen ist (dort allerdings, dressur, speedtrail, geländetrail und rinderarbeit) hier war aber schon immer der focus auf der rinderarbeit die auch heute noch dort da grösste prestige von den vier prüfungen hat...

sehr spannend auch immer wieder zu sehen das im trail wenn dort ein lebensechter stier steht wie diesmal und der auch noch im angriff angeritten werden soll (wie diesmal) einige pferde die wirklich an rindern arbeiten und rinder lesen können bedenken haben den stier anzureiten (siehe Vaire von Herve, der nun wirklich ein rinderarbeitspferd ist und zuhause viel aussortiert soweit ich weiss...)

leider haben die franzosen seit vielen jahren keine manschaft mehr mit camarguepferden zusammenbekommen, sicher auch dem fehlenden dressurfocus der dortigen leute geschuldet (speedtrail, geländetrail und rinder sind es was dort focus ist LOL) das Herve mit Vaire dabei ist liegt auch daran das Herve eigentlich aus dem DomaVaquera und Portugiesen reitlager kommt, zu den Camargues ist er in den letzten Jahren hauptsächlich durch reitschüler und natürlich seiner lebensgefährtin Laetitia gekommen.

die deutschen haben den vorteil das sie alle disziplinen unvoreingenommen gleichsetzten konnten, d.h. sich das beste aus allem raussuchen, dressur und die trails bei den portugiesen trainieren konnten und rinder haben zumindest thomas, gernot und mitja ihre ersten erfahrungen bei einem franzosen sammeln können (bei Jean-Pierre Godest) das rezept scheint aufzugehen um die vielseitigkeit dieser disziplin zu erhalten. ich fände es sehr schade wenn zugunsten von dressur und stiltrail das ganze zu einem "sterben in schönheit" spektakel mutiert wie z.b. beim westerntrail, wo mir jedenfals vor lauter "entdeckung der langsamkeit" das gesicht einschläft.



Das Licht am Ende des Tunnels....könnte auch ein Idiot mit einer Kerze sein.

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       #18

Für alle jene die nicht die Möglichkeit hatten live dabei zu sein, habe ich hier mal einzelnen Videos:

Hier:
Gernot und sein großartiges Team

das italienische Team

und im Vergleich dazu:
das Schweizer Team

Erwähnen möchte ich auch noch den Polo Cup auf der Pferd Inter:
Gespielt haben unter anderem folgende Teams:
Munich Polo:
Dietrich von Witzleben, Edgar Schumacher aus Deutschland und Franco Rodriges aus Argentinien

Los Indianos:
Emil, Anton und Paul Grabosch

Und um ehrlich zu sein, haben mich diese beiden Teams auch am meisten beeindruckt. Vorallem die Los Indianos. Denn das sind drei Brüder. Der Älteste ist 16, der Mittlere 13 und der Jüngste gerade mal 11 und die Jungs haben am Sonntag um Platz 5 gespielt.

Die haben sich nichts geschenkt mit den übrigen Teams.
klatschen



Liebe Grüße Bayern
Yvi

"CDV - Club der Vielreiter." (In freundlicher Zusammenarbeit mit GGRG - Gesellschaft gegen reiterliches Geschumsel)

14.05.2018 12:40:43 Email an Poison Yvi senden
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       #19

Hallo,
"hinter den Kulissen" kicher

Nun ja, ab Freitag war es super spannend. Ich selbst bin die ganze Zeit von A nach B und C gelaufen, deshalb habe ich von der Dressur und den Stiltrail nicht so viel mitbekommen.

Speedtrail:
Mitja Hintzpeter hat uns alle ziemlich geschockt, er hatte eine super Zeit und beim letzten Hindernis, dem einfachen Slalom reitet der "I....t" den von der falschen Seite an. Er hätte rechts starten müssen .... GsD hat er es noch gemerkt und das Hindernis nicht beendet, ist retour und hat nochmal angeritten, ansonsten wäre er disqualifiziert worden. Aber die Zeit war dann halt futsch. Miri hat ihre Sekunden am Tor verloren. Gernot habe ich glatt verpasst und Thomas hat einen Traum-Speed geliefert.

Was man sich vor Augen führen muss: die Kulisse um den Reitplatz beim Speed war ein Hexenkessel. Wer noch nie dabei war, kann sich das nicht wirklich vorstellen. Die ersten schwächeren Reiter haben uns gebeten die Musik und das Publikum etwas "leiser zu machen". Die eine Reiterin aus Österreich ist eingeritten und nach 2 Minuten wieder raus. Die Stimmung ist bombig, aber hier zu reiten ist eine riesige Herausforderung für Pferd und Reiter. Speed ist nicht mit den normalen Disziplinen zu vergleichen, hier kommt noch die Komponente Zuschauer oben drauf.

Gilberto Silva von den Portugiesen hat verdient gewonnen, der Herr Stierkämpfer (schaut mal auf FB und Youtube) reitet einfach genial, bis auf die Rinderarbeit, dazu später.

Leider hatten die Portugiesen Pech im Speed, der eine Reiter wurde erst disqualifiziert, weil er die Travers-Stangen nicht beendet hatte. Hier wurde dann seitens der Portugiesen Protest eingelegt (100 Euro zahlen und schriftlich bei den Richtern mornieren). Die Richter haben dann entschieden, dass er Strafpunkte bekommt, er landete dann irgendwo in der Mitte. Außerdem konnte Vasco Godinho nicht starten, da Trigo gesundheitlich nicht ok war. Schade, bei einer so weiten Anreise natürlich ziemlich bescheiden.

Rinderarbeit
Am Samstag Abend haben wir mit 8 Leutenvon 17h bis 23h die Panels und die Weidezelte für die Rinder aufgebaut.

Die Italiener, Spanier und Deutschen haben eine saubere und technische sehr schöne Rinderarbeit abgeliefert. Bei den Franzosen war es leider auch nicht so toll (sogar deren Trainer hat am Spielfeldrand geflucht) Die Portugiesen, Schweizer und einige andere haben uns die Rinder so durchgequirlt, dass wir am Schluss abgebrochen haben und ein Spanier sowie das internationale Team nicht mehr starten konnten :-( . Die Rinder waren trotz Hitze, durch die Weidezelte und ausreichend Wasser recht fit, aber wenn man im gestreckten Galopp in die Herde donnert..... solche Dilettanten.... Die Engländer, die nach den Portugiesen kamen hatten gar keine Chance, obwohl wir immer wieder Pausen zugunsten der Rinder eingebaut haben und die Herde auch zweimal gewechselt haben.

Die Franzosen waren jahrelang dem Lusitano-Verband angeschlossen und sind die letzten Jahre immer mit Lusis angetreten. Erst jetzt haben sie das erste Mal eine gemischte Truppe. Den süßen Camargue-Hengst hätte ich gerne in den Hänger geschubst lachen

Der lebensechte Stier Ferdinand wird ganz individuell von den Pferden wahrgenommen, 9 von 10 Worker-Pferden sind von dem Teil völlig unbeeindruckt.

Jean-Pierre war übrigens auch als Zuschauer da zwinker

Zitat:
die deutschen haben den vorteil das sie alle disziplinen unvoreingenommen gleichsetzten konnten, d.h. sich das beste aus allem raussuchen, dressur und die trails bei den portugiesen trainieren konnten und rinder haben zumindest thomas, gernot und mitja ihre ersten erfahrungen bei einem franzosen sammeln können (bei Jean-Pierre Godest) das rezept scheint aufzugehen um die vielseitigkeit dieser disziplin zu erhalten. ich fände es sehr schade wenn zugunsten von dressur und stiltrail das ganze zu einem "sterben in schönheit" spektakel mutiert wie z.b. beim westerntrail, wo mir jedenfals vor lauter "entdeckung der langsamkeit" das gesicht einschläft.


Sorry, aber das stimmt so nicht. Die Deutschen haben mit Nuno Avelar einen portugiesischen Trainer, der Stil-Trail, Speed und zum Teil Dressur seit seiner Berufung zum Bundes-Jogi seit über einem Jahr trainiert hat. Nuno hat regelmässig unter der Woche und an Wochenenden mit den 12er Kader trainiert. Außerdem ist er noch von Nord nach Süd zu den einzelnen Reitern gefahren. Für die Dressur haben sich die Einzelreiter meist noch zusätzlich Unterstützung aus der FN - Szene selbst organisiert.

Jean-Pierre ist sicherlich sehr gut und in der Szene eine Kapazität, aber er hat keinen der Reiter auf die WM vorbereitet. Das er in der Vergangenheit mit Mitja und Thomas geritten hat kann durchaus sein, aber dürfte ziemlich lange her sein zwinker Das freie Training was er anbietet hat mit dem was hier gefordert ist nichts zu tun.

Thomas und Mitja sind die Rinder-Trainer, unterstützt auch von Mihai Maldea. Dieses Team hat auch die neuen WE Regularien für die Rinderarbeit ausgearbeitet (hier wurde auch Jean-Pierre einbezogen). Für die Deutschen Turniere wird es zukünftig so sein, dass der Reiter alleine (ohne Helfer) ein Rind aus der Herde arbeiten muss und in ein Panel verbringen. Es geht nur noch auf Zeit (2 Minuten). Wer hier keine Ahnung von Rinderarbeit hat, wird gnadenlos "verhungern". Natürlich ist auch eine Portion Glück dabei, ansonsten wäre es ja langweilig.

Wie sich das Ganze International entwickelt wird man sehen, aber so wie es im Moment mit der Rinderarbeit ist, kann es sicherlich nicht weitergehen. Das Sterben in Schönheit wird dann passieren, wenn hier nicht durchgegriffen wird in Sachen Rinder. Wenn wir die Veterinäre und PETA vor der Türe stehen haben, weil Reiter keine Rinder lesen können und meinen durch die Herde zu heizen, wird es kurz über lang keine Rinderarbeit mehr geben.

Viele Westerntrainer bieten aufgrund des Hypes der WE auf einmal Rinderarbeit an, um Kohle zu machen. wacko einfach weil es im "Trend" ist. Leider gewährleistet dies nicht immer Qualität wacko

Anmerkungen am Rande:

Wir hatten Besuch von einigen FN Funktionären, die sind nicht ganz so happy, weil Ihnen bei Ihren Stammdisziplinen die Zuschauer weglaufen..... Man wird sehen.

Leider mussten die armen Dressur-Reiter an unserem Platz vorbei. Die Dressur-Pferde hatten mit dem Gejohle und dann noch mit den Rindern echt zu kämpfen. Original-Ton einer Reiterin, die mir mit Pferd piaffierend entgegen kam: "das mit dem Klatschen geht ja gar nicht! Aber Ihr habt ja wirklich eine Mords-Stimmung hier!" Öhhh, ja klar lachen

Am Mittwoch Abend (Anreise) hatten wir für die Reiter, Grooms,Trainer und Helfer einen bayrischen Abend um 19h im WED Zelt organisiert mit Leberkäse, Frikadellen, Obatzter ......
Auf einmal kamen die Schweizer und die Franzosen um die Ecke und haben "mitgekocht" huepfen. Es gab richtiges Schweizer Raclette mit Kartoffel und Mixed Pickles, Bündner Fleisch uvm. Die Franzosen haben Käse, Hartwurst, Schinken und Wein mitgebracht. Die Engländer hatten Short-Bread dabei als Nachtisch. Die Österreicher haben Nanner und Wein angeschleppt. Es war so genial.....

Am Samstag Abend haben die Italiener für alle Reiter und Grooms eine Party hinter den Stallzelt organisiert, in original Sardinischer Tracht mit Spezialitäten aus Sardinien.



LG ellen



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14.05.2018 19:26:56
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       #20

Zitat:
Original von mwesp

Zitat:
die deutschen haben den vorteil das sie alle disziplinen unvoreingenommen gleichsetzten konnten, d.h. sich das beste aus allem raussuchen, dressur und die trails bei den portugiesen trainieren konnten und rinder haben zumindest thomas, gernot und mitja ihre ersten erfahrungen bei einem franzosen sammeln können (bei Jean-Pierre Godest) das rezept scheint aufzugehen um die vielseitigkeit dieser disziplin zu erhalten. ich fände es sehr schade wenn zugunsten von dressur und stiltrail das ganze zu einem "sterben in schönheit" spektakel mutiert wie z.b. beim westerntrail, wo mir jedenfals vor lauter "entdeckung der langsamkeit" das gesicht einschläft.


Sorry, aber das stimmt so nicht. Die Deutschen haben mit Nuno Avelar einen portugiesischen Trainer, der Stil-Trail, Speed und zum Teil Dressur seit seiner Berufung zum Bundes-Jogi seit über einem Jahr trainiert hat. Nuno hat regelmässig unter der Woche und an Wochenenden mit den 12er Kader trainiert. Außerdem ist er noch von Nord nach Süd zu den einzelnen Reitern gefahren. Für die Dressur haben sich die Einzelreiter meist noch zusätzlich Unterstützung aus der FN - Szene selbst organisiert.

Jean-Pierre ist sicherlich sehr gut und in der Szene eine Kapazität, aber er hat keinen der Reiter auf die WM vorbereitet. Das er in der Vergangenheit mit Mitja und Thomas geritten hat kann durchaus sein, aber dürfte ziemlich lange her sein zwinker Das freie Training was er anbietet hat mit dem was hier gefordert ist nichts zu tun.


LG ellen


Ellen, aber genau das habe ich doch gesagt, das die deutschen sich für die verschiedenen disziplinen die richtigen trainer gesucht haben (dressur und trail bei nem portugiesen... :-)) und das die ihre ersten rinder bei JP sortiert haben ist zwar schon ne weile her, war aber sicher prägend für ihre art an die sache ranzugehen.

das die arbeit die JP macht nichts mit dem dort geforderten zu tun hat kann ich so nicht stehen lassen, denn genau wie du schreibst ist das was viele westerntrainer anbieten eben das was man nicht sehen will.. wie immer gibt es ausnahmen - keine frage. aber die vernünftige arbeit in der rinderherde lernt man nicht in einer halle auf engem raum sondern dort wo einem die rinder weit abhanden kommen wenn man wie ein stukka in die herde reinheizt. warst du schon mal bei JP? bist du schon mal in einem der ursprungsländer an den rindern gewesen?

ja die franzosen sind seid einigen jahren dem lusitanoverband angeschlossen, nachdem der camargueverband der urpsrünglich mit portugal, spanien und italien die ersten internationalen turniere als vertretung frankreichs bestritten haben (1998 in portugal glaub ich??) und am ersten internationalen reglement mitgewirkt haben nach reglementstreitigkeiten ausgestiegen ist. wie gesagt war herve ursprünglich mit einem spanier und einem lusitano beritten :-)

ob das mit den rindern schöner anzugucken wird wenn einer alleine das machen soll ist die frage... die rinderscheine sind schon mal eine gute idee und sollten ausgebaut werden. international kann man da halt nix machen... ist immer schwierig mit den rindern, die cuttingleute auf der eurocheval z.b. haben auch jedes jahr das problem mit hitze und überforderten rindern, so viele rinder wie man da "bereithalten" müsste kann man halt nicht leisten befürchte ich..

aber auf keinen fall möchte ich die leistungen die in diese WM gegangen sind schmälern, weder von der orga und den helfern her (ich bin beim VFD wanderreiterlager auf der eurocheval mit ca. 150 teilnehmenden pferden nebst reitern und tross alle zwei jahre dabei durch vorstandsarbeit dort, ich weiss wie viel arbeit sowas ist - hut ab) noch von seiten der teilnehmer und pferd, die haben alle einen super job gemacht und viel auf sich genommen um dabei zu sein, zeitlich und auch finanziell ist das echt nicht ohne.

(das mit der rinderarbeit liegt mir halt sehr am herzen weil ich es total gerne mache - daher bin ich da etwas "empfündlich" LOL)



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